NETSKY NEW ALBUM OUT NOW

seit dem 3. juni 2016 ist nun netskys drittes album „III“ in handel erhältlich und seit gestern bei spotify. die darauf verfügbaren features mit digital farm animals „rio“ und „work it out“ kannten wir ja schon, wobei letzteres von beiden eher weniger überzeugt hat. auch wenn sie sich ähnlich sind.
der erste track „thunder“ enthält die stimme von emeli sandé, auch ähnlich poppig wie „rio“. trotzdem gefällt es mir, da netsky die vocals hier gekonnt platziert und das stück in 3:21 minuten seinem titel gerecht wird.
beim 4. track musste ich kurz schmunzel, da ich im intro kurz an jamie cullum denken musste. kommt etwas jazzig daher. saint raymond singt von problemen die einen verfolgen. bei 2:23min ein gekonnter break. aufatmen. weiter surfen. auf der welle der alltagsflucht. nettes stück.
5. ist der noch unbekanntere londoner künstler paije richardson zu hören. „who knows“ ist aufregend, paije singt inbrünstig.
erinnert noch jemand friedrich liechtensteins supergeil? das intro von „go 2“ (no. 6) erinnert kurz daran, bist die verwischte stimme einsetzt. bei dem stück fehlt zwar anfänglich etwas geschwindigkeit, aber es ist das erste stück was etwas heraussticht. es geht um eine romanze, drogen, sehnsucht. gefällt mir sehr gut. der synthesizer bis 1:00min ist so schön, hört sich so richtig nach floating away, turning away an..
bei 2:13 setzen die drums ein. der sphärische synthesizer bleibt. „high when I’m with u, high when I’m with u, high when I’m with u.. “
„high alert“ und „stay up with me“ sind wieder mehr mainstream, ihre vocals finde ich eher belanglos, klingt als hätte man das schon tausendmal irgendwo gehört.
anders: „TNT“ kommt wieder etwas mehr funky daher, fängt vielversprechend an, langweilt aber nach der dritten wiederholung von „she blew my mind“.
der song „forget what you look like“ hat wieder einen anderen synthi-stil und gefällt mir dadurch wieder besser. der song schwingt melancholisch daher wie es sein soll. auch wenn ich den text da nicht so ansprechend finde, empfinde ich ihn aber ähnlich schön wie „go 2“.
„higher“ mit jauz ist der 10. und letzte track des album. wieder mehr dubstep, mehr step-step-step, „you and I“, mehr party, mehr coolness.. aujaa.

ich würde sagen, es ist ein solides album geworden, nicht zu viele stile durcheinander gewürfet, trotzdem gekonnt eingesetzte experimente. so melancholisch wie auf vorherigen alben empfinde ich netsky nicht mehr, aber trotzdem hat er uns hier ein nettes album gegeben. nach mehrmaligem hören hat sich llerdings nur „go 2“ zu einem neuen favoriten herauskristallisiert.

 

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