kind, höre gut zu..

„ich wünschte ich könnte sagen, es wäre ein ungewöhnlich warmer tag für die letzten tage des herbstes gewesen, war es aber nicht. es war schon etwas kühler draußen und deshalb habe ich meine mittagspause im haus verbacht. die erste schicht verlief mehr oder weniger sehr stressig, weshalb ich muffins gebacken habe. viel zu viele, aber allein diese wunderbare beschäftigung hat mir geholfen, loszulassen. duftexplosionen vom feinsten; puderzucker, madelpulver, schokolade. spätestens während der garzeit im ofen wurde das haus jedes mal aufs neue in einen wohligen gebäck-geruch gehüllt. als ich auf dem balkon saß, um mir die wartezeit zu vertreiben, ließ ich doch tatsächlich ein utensil so ungünstig liegen, dass der wind es auf den hof pustete. geschlagene fünf minuten überlegte ich, wie und ob ich es wieder holen sollte. in dem moment, als meine finger es umschlossen und ich den kopf wieder hob..

  • war es um mich geschehen
  • verließ mich mein gleichgewicht
  • musste ich kotzen
  • fing es an zu regnen
  • bekam ich einen zuckerschock
  • … noch eine langweilige andere möglichkeit..

ja da, da verlor ich etwas wichtiges.“
(aus jule s. espinoza „wörterbücher“, 1974, magellanverlag)

der moment, er war wohl wie dieser song:

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