alte kaRAmellen no.24

auch wenn dir die ersten acht takte dieses songs vorerst lästig erscheinen, sind sie jedoch wichtig um die differenz zum gefühl des „richtigen“ starts wahrzunehmen. der kick der bei dir veranlasst, dass du aufhorchst und denkst ‚wow, netter song‘. denn die base drum manifestiert etwas kräftiges, wohlwollendes. früher habe ich den song immer mit regen assoziiert; die sanfte gitarre in zusammenspiel mit pfeffermühlenartigen, fast grobkörnigen snair. sehr nett. ich mochte den refrain noch nie. das ist wohl oder übel der wortwahl geschuldet. der song umfasst im groben keine sonderlich zweideutigen, sehnsüchtig-sarkastischen phrasen, eher schlicht. allerdings sind die strophen 1 und 2 so unglaublich perfekt melodisch, dass sie sofort ins ohr gehen und süchtig nach mehr machen. in etwa wie autoradio aufdrehen, jenen song vernehmen und in heimische gefilde stürzend den song nochmal anhören wollen. daraufhin kann der refrain, abgesehen vom ersten vokal „iiiii.. „, mit „..want to thank you“ nur plump wirken. das hört sich ja an wie eine billige grusskarte aus dem supermarkt. und dann noch das flötensolo.. naja. aber daran kann man bei bestem willen vorbei sehen, in anbetracht ihrer wunderbaren stimme. schon die ersten worte die sie in diesem song verlauten lässt, empfangen einen hörer mit einer ganz sanften umarmung. eingehüllt in watte wirst du wieder auf dem boden abgesetzt.
und jetzt schlaf endlich.

 

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