wollmusselin

ich stehe am ufer. vor mir der see. weit ist er, aber nicht zu weit entfernt sehe ich inselgruppen. auf der einen soll sogar ein bewohntes internat stehen. es ist kein besonderer tag. graues wetter, ein trostlos verhangener wolkenhimmel fernab jeder sonnenstrahlen. in meinem kopf läuft das intro von „drinking games“ an. die leisen regengeräusche. seine sanften worte, unterlegt mit 2. und 3. stimme. dann hallt [0:39]der erste basston ein und die bäume verschwinden langsam. bei dem sanften erklingen der gitarre [1:06] verliere ich mich entgültig in der flachen wasseroberfläche. in der tat, es ist „sunday morning“. in diesem traum bricht dann [1:41] die wolkendecke auf und hüllt den see und mich in gleißendes sonnenlicht. so idyllisch, das glockenspiel, der see, der himmel. nicht hektisch. herzlich, weckend und minimal, wirklich minimal sehnsüchtig.
und dann, schrille gitarre, eins, zwei, drei riffs – und kurz vor vor dem erneuten anriss – sanfter ausklang. perfekt.
und ich bin nicht allein. robinson, spielungen im see.

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