über freiheit

langsam.

ich spüre die worte. ihre auflehnung gegen barrikaden. kampf vom unbewussten ins bewusste. trubel – aufruhr – raserei. trommelwirbel! aber es reicht nicht. erreicht mich nicht. trommelwirbel in der ferne. spüren reicht nicht. sie müssten schon erfasst werden. gänzlich. scheint als wäre der rezeptor hin. wieder werkstatt. ach man. so verbleiben sie. und ich sinke wieder.

das unnötige making-of klärt dann durstige über details auf. sie wollen alles in sich aufsaugen. kontrollwahn. informationen für niemanden und doch für alle. das kennt man ja irgendwo her. ja, sie waren eingepfercht. ja, sie wurden gemästet. ja, alles bodenhaltung. aber ach, sie betören ja!! ‚is hald so. wa ja schön, aber komm, lass ma fernsehn. wörter, lesn – dasis su viel man.‘

„aber dies sind auch bereits worte!“ „nein. nicht wort für wort(e).“

„mögen sie freigelassen werden!“ „AH – der rezeptor.“

und ich sinke wieder. zurück.


war das unser anfang? oder war das unser ende und wir rollen alles rückwärts aus?
dann sind wir ja doch endlich. limitiert.
rdrops

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